EUR/USD-Kurs bleibt aufgrund der Dollar-Stärke wegen Handelszöllen unter dem Tiefstand von 2024 stehen

EUR/USD-Kurs bleibt aufgrund der Dollar-Stärke wegen Handelszöllen unter dem Tiefstand von 2024 stehen
EUR/USD unter Druck, da Trumps Zölle den US-Dollar stützen.

Der EUR/USD-Kurs steht seit Mitte letzter Woche unter anhaltendem Druck und hat sich vom 50-Tage-EMA-Widerstand bei 1,0440 zurückgezogen.

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Der Abwärtstrend setzte sich in der neuen Woche fort, wobei der Kurs am Montag kurzzeitig in Richtung des Widerstandsniveaus von 1,0331 kletterte, bevor er einen leichten Rücksetzer verzeichnete.

Am Dienstag, den 11. Februar, bleibt das Paar bei begrenzten Bewegungen sowohl im asiatischen als auch im europäischen Handel verhalten und handelt derzeit bei 1,0304. Aufgrund der fundamentalen Faktoren, die die Dollar-Stärke unterstützen, befindet sich das Paar nun an einem kritischen Punkt zwischen dem Widerstandsniveau von 1,0331 und der Unterstützungszone von 1,0232.

EUR/USD-Kursdynamik (Dezember 2024-Februar 2025). Quelle: TradingView.

Der US-Dollar hat nach der Entscheidung von Präsident Donald Trump, die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte drastisch zu erhöhen, an Zugkraft gewonnen. Die von ihm angekündigten Gegenzölle für andere Länder haben die Handelssorgen geschürt und die Attraktivität des Dollars weiter erhöht. In der Zwischenzeit werden in dieser Woche nur wenige europäische Wirtschaftsdaten veröffentlicht, was den EUR anfällig für externe Entwicklungen macht.

Der Vorsitzende der US-Notenbank Jerome Powell wird heute vor dem Bankenausschuss des US-Senats aussagen, was die Aufmerksamkeit weiter erhöht. Die Marktteilnehmer werden mit Spannung auf die Haltung der Fed zu Trumps Zollpolitik und deren potenzielle inflationäre Auswirkungen warten. Angesichts des Mangels an aussagekräftigen Kommentaren der EZB bleibt die USD-Seite der Gleichung die vorherrschende Kraft bei der Gestaltung der EUR/USD-Entwicklung.

Technischer Ausblick EUR/USD: Widerstand bei 1,0331 begrenzt Aufwärtsbewegung, Unterstützung bei 1,0232 im Blick

Ein Durchbruch über die Widerstandsmarke von 1,0331 könnte eine weitere Erholung auslösen, während ein Durchbruch unter die Unterstützung das Tor zu tieferen Verlusten öffnen könnte. Die technischen Indikatoren untermauern die rückläufigen Aussichten, wobei die RSI-Werte sowohl auf der Tages- als auch auf der 4-Stunden-Chart die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Abwärtsbewegung unterstützen.

Gelingt es EUR/USD nicht, 1,0331 zurückzuerobern, könnte erneuter Verkaufsdruck das Paar in Richtung der wichtigen Unterstützung bei 1,0232 treiben. Ein Durchbruch unter diese Marke würde die rückläufige Tendenz bestätigen und einen weiteren Abwärtstrend eröffnen. Umgekehrt könnte ein Durchbruch über 1,0331 für eine vorübergehende Erleichterung sorgen, aber der allgemeine Trend bleibt gegen den Euro, solange sich die fundamentalen Faktoren nicht wesentlich ändern.

Der EUR/USD-Kurs kämpft inmitten der Handelsspannungen bei europäischen Autos um eine Erholung. Die Abwärtsdynamik birgt das Risiko, dass sich die Verluste den dritten Tag in Folge ausweiten.

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