EUR/USD-Kurs legt im Vorfeld der US-Inflationsdaten nahe dem Zwei-Tages-Hoch zu
Der EUR/USD-Kurs hat in dieser Woche an Dynamik gewonnen. Gestern stieg er um 0,8% und durchbrach die Widerstandsmarke von 1,0330, um ein Zweitageshoch von 1,0380 zu erreichen.
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Der Aufwärtstrend setzte sich auch am Mittwoch in Europa fort, wo die Paarung um weitere 2 % anstieg und sich dem Höchststand vom Vortag näherte. Wenn diese Stärke anhält, ist EUR/USD auf dem besten Weg, den dritten Tag in Folge zuzulegen. Der 50-Tage-EMA bei 1,0430 stellt jedoch eine wichtige Widerstandsmarke dar, die einen weiteren Aufwärtstrend begrenzen könnte.
Die Erholung erfolgt im Vorfeld der Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI), die für 13:30 GMT angesetzt ist. Die Prognosen deuten auf eine jährliche Inflationsrate von 2,9 % im Januar hin, die gegenüber dem Vormonat unverändert bleibt. Der Kern-Verbraucherpreisindex, der die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, wird voraussichtlich weiterhin bei 3,1 % über dem Zielwert der Federal Reserve liegen. Auf Monatsbasis werden sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation voraussichtlich um 0,3 % steigen. Auch wenn die Daten wahrscheinlich keine unmittelbare Änderung der Fed-Politik auslösen werden, könnte jede Abweichung von den Erwartungen den kurzfristigen Kurs des US-Dollars beeinflussen.
EUR/USD-Preisdynamik (November 2024-Februar 2025). Quelle: TradingView.
RSI signalisiert begrenztes zinsbullisches Momentum trotz EUR/USD-Ausbruch
Aus technischer Sicht hat der Ausbruch von EUR/USD über 1,0330 dieses Niveau zu einer kurzfristigen Unterstützung gemacht. Sollte sich der Kurs abschwächen, wird dieser Bereich im Hinblick auf einen möglichen Abprall genau beobachtet. In der Zwischenzeit hat sich der RSI aus dem rückläufigen Bereich erholt, bleibt aber unter dem neutralen Niveau, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum begrenzt sein könnte.
Angesichts des bevorstehenden CPI-Berichts werden Händler auf Kursreaktionen achten, die den jüngsten Aufwärtstrend bestätigen oder in Frage stellen könnten. Eine anhaltende Bewegung über 1,0430 könnte das Aufwärtspotenzial weiter stärken, während ein Scheitern am Widerstand zu einem Rückschlag in Richtung Unterstützung führen könnte.
Der US-Dollar gewann nach Trumps Entscheidung, die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu erhöhen, an Zugkraft. Der EUR/USD-Kurs ist aufgrund der Dollarstärke infolge der Handelszölle unter dem Tiefstand von 2024 zum Stillstand gekommen.
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